Mai 2020 | Das Zusammenspiel von PR und Marketing

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Das Zusammenspiel von PR und Marketing 

Was ist Public Relation und welche Aufgabenbereiche fallen ins Marketing? Die Ansicht, PR und Marketing müssten strikt getrennt sein, ist schon lange veraltet! In einer Zeit, wo heute Facebook und morgen TikTok den Ton angibt, spielen sich Public Relations und Marketingmassnahmen nicht einmal mehr nur den Ball zu, sondern verschmelzen miteinander.

Was ist PR, was Marketing?


Public Relations, kurz PR, beinhaltet die Unternehmenskommunikation an unterschiedliche Anspruchsgruppen. Damit ist gemeint, das der Informationsaustausch mit Kunden, Lieferanten, Partnern, Medien und diversen anderen in Form von Medienarbeit, Blogger- und Influencer-Relations, wie auch Medienbeobachtung, Online-PR uvm. gepflegt wird. In der Schweiz gilt PR oft als Medienarbeit – also als Platzieren von Medienberichten über ein Unternehmen im redaktionellen Teil der Medien. So trägt sie auch zum Imageaufbau und der Positionierung eines Unternehmens bei. Marketing hingegen bezieht sich eher auf die Massnahmen, um den Verkauf von Produkten oder Leistungen an Kunden zu fördern. Während eine Marketingkampagne für eine bestimmte Kundengruppe und ein konkretes Angebot schafft, steuert PR die gesamte Unternehmenskommunikation und optimiert das ganzheitliche Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit. Des weiteren unterscheidet der finanzielle Aspekt die beiden Bereiche: Marketing wird in erster LInie für kommerzielle Unternehmen und Gewerbetreibenden betrieben und ist nie kostenlos, PR jedoch findet vor allem bei nicht-kommerzielle Organisationen, Behörden, Interessengruppen oder politische Parteien statt, um mit ihren Zielgruppen im Sinne der Organisationskommunikation zu interagieren. So, jedenfalls, wurden die beiden Bereiche früher definiert und entsprechend separiert.

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Wie die beiden Teilbereiche zusammengewachsen sind


Vor einiger Zeit mögen diese Ansichten noch modern gewesen sein, in der sich rasant entwickelnden heutigen Zeit, erscheinen diese Definitionen jedoch ziemlich veraltet. Die Medien sind mit der Technologisierung mitgegangen. So werden Information meist aus Online-Medien oder Social-Media-Kanälen, wie Facebook, LinkedIn oder Instagram und nur noch höchst selten in Papierform bezogen. Grössere Zeitungen, wie beispielsweise die NZZ, mussten sich ebenfalls anpassen und ein diversifiziertes Angebot einführen. Zu einem redaktionellen Beitrag, den man optimalerweise gleich selbst schreibt, kann ein Post auf Sozialen Medien gemacht und geboostet werden. Somit werden PR- und Marketingangelegenheiten kombiniert. Für den Leser ist schon gar nicht mehr sichtbar, ob für einen Beitrag nun bezahlt wurde oder nicht, ob es Werbung ist oder nicht. Weil es nicht mehr um die Form sondern nur um den Inhalt geht und  immer vom selben Ideenpool ausgegangen wird, fliessen PR und Marketing direkt ineinander über. Für Kommunikationsagenturen wie Microbee heisst das, dass nicht bloss strategisch generierte Inhalte abrufbar sein müssen, sondern auch der Zugang zu allen möglichen Kanälen. Je nachdem, welcher Kanal gefragt ist, ob Online-Medien, Social Media oder Print-Zeitungen, kann Microbee darauf zugreifen und den Content richtig einbetten. 

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